Wenn es in Europa Winter ist (wobei der Winter 2015 eher frühlingswarm erscheint…) kann man ja einfach mal auf die Südhalbkugel wechseln.

Eines der Traumziele, welches bei vielen auf dem Programm steht ist Mauritius, die kleine Insel im indischen Ozean, die häufig auch mit der berühmten Briefmarke in Verbindung gebracht wird.

Von Düsseldorf geht unser Flieger, ein Airbus A380 von Emirates, über Dubai am persischen Golf auf die ehemals französische und britische Insel.

2037

Airbus A380 von Emirates

Wir fliegen bis Dubai etwa sieben Stunden und haben dann ca. vier Stunden Aufenthalt. Danach geht es nochmal sieben Stunden südwärts bis wir auf Mauritius landen.

Vom Flughafen im Südosten der Insel geht es dann fast ganz in den Norden bis in den Ort Calodyne wo wir unser Hotel, das Zilwa Attitude beziehen.

Lounge

Lounge

Das Zilwa ist ein wirklich schönes Hotel und nach der letzten Tour mit Zeltübernachtung in Schottland kann man sich auch mal wieder etwas Luxus gönnen.

Restaurant

Restaurant

Die Hotelbar (sehr wichtig!)

Die Hotelbar (sehr wichtig!)

Die ersten Tage lassen wir an Pool und Strand die Seele baumeln, was in dieser Umgebung nicht wirklich schwierig ist.

Unser Strand

Unser Strand

Wir lassen es langsam angehen und genießen den Frühling auf Mauritius, während bei uns in Deutschland bereits der Herbst in den letzten Zügen liegt.

Pool

Pool

Strand

Strand

Blick in Richtung Norden

Blick in Richtung Norden

Aber irgendwann kommt wieder der Entdeckerdrang durch und wir beschliessen uns die Insel genauer anzusehen. Denn es gibt auf Mauritius ziemlich viel zu entdecken, was wir schon bei unserer Recherche zuhause erkannt haben.

Dabei sind wir allerdings nicht gewillt uns in irgendwelche Touristenbusse zu zwängen. Wir bestellen uns daher an der Rezeption einen privaten Fahrer, der uns einen ganzen Tag lang über die Insel fährt, die Sehenswürdigkeiten zeigt und an den Stopps so lange auf uns wartet bis wir alles gesehen haben. Das kostet umgerechnet nur etwa 70 EUR für den ganzen Tag inklusive Auto, Sprit und Guide und wir sehen Mauritius auf diesem Weg sicher viel individueller als mit einer geführten Gruppe.

Wir erfahren, dass es auf Mauritius viele verschiedene Religionen gibt. Etwa in der Mitte der Insel haben sich zum Beispiel Hindus einen großen Tempel auf einen Berg gebaut. Den Tempel kann man ohne Probleme besichtigen und die Priester segnen auf Wunsch jeden Menschen, unabhängig von seinem Glauben.

Im Hindutempel

Im Hindutempel

Im Inneren der Insel gibt es darüber hinaus viel zu entdecken. Durch den vulkanischen Ursprung kann man sich teils recht bizarre geologische Besonderheiten ansehen, wie eine alte Caldera oder die berühmten „Seven Coloured Earths“ in Chamarel.

Vulkankrater mit Wasserfall

Vulkankrater mit Wasserfall

Seven Coloured Earths

Seven Coloured Earths

Direkt neben dem farbenfrohen Naturschauspiel lassen es sich ein paar große Schildkröten gutgehen.

Schildkröten (Hektik geht anders...)

Schildkröten (Hektik geht anders…)

Und immer wieder machen wir Halt an schönen Plätzen inmitten der Insel, wo sich zwischen den Dschungellandschaften Bäche und Flüsse ihren Weg durch die Natur bahnen.

Wasserfall im Dschungel

Wasserfall im Dschungel

So verbringen wir einen ganzen Tag damit, kreuz und quer über die Insel zu fahren und wenigstens auch ein paar kulturelle Erfahrungen zu sammeln.

Zurück im Hotel packe ich am nächsten Tag dann noch die Tauchausrüstung aus. Ein Tauchbucheintrag von Mauritius muss natürlich sein und da kommt es gerade recht, dass es direkt im Hotel eine kleine Tauchbasis gibt.

Tauchbasis

Tauchbasis

Anderntags zieht es uns aufs Wasser. Wir buchen uns auf einen Katamaran, um den Nordteil der Insel vom Meer aus zu erkunden. Auf diesem Weg erreichen wir auch Strände, die man nicht so einfach von der Landseite anfahren kann.

Katamaran

Katamaran

Das Wetter passt...

Das Wetter passt…

...die Frisur sitzt...

…die Frisur sitzt…

...und das Essen ist auch gleich fertig.

…und das Essen ist auch gleich fertig.

Auf einer kleinen Halbinsel suchen wir uns dann einen schattigen Platz am Strand. Zwischendurch kommt nur mal ein Einheimischer entlang und wir plaudern ein bischen, bewundern kleine Krabben im Sand und genießen dem Ausblick.

Nettes Plätzchen im Schatten

Nettes Plätzchen im Schatten

Fischerboot

Fischerboot

Den Rest unseres Urlaubs verbringen wir mit Relaxen, schweren Entscheidungen (Wann trinken wir das erste Glas Wein?) und der Erkenntnis, dass es uns schlechter ergehen könnte.

Hotelstrand

Hotelstrand

Leider gehen unsere zehn Tage ziemlich schnell vorüber und wir fliegen wieder über Dubai zurück nach Düsseldorf. Mauritius ist eine wirklich schöne Insel, mit sehr europäischer Infrastruktur und vielen verschiedenen Kulturen und Religionen, die hier sehr friedlich miteinander zusammenleben.

Neben den Traumstränden sollte man sich aber einen Abstecher in das Landesinnere gönnen, wobei vor allem der Süden der Insel die meisten Highlights zu bieten hat.

Gesprochen wird Französisch und meistens auch Englisch. Einen Stromadapter hatten wir mit, diesen aber nie gebraucht. Unser Hotel war vollständig (vom Zimmer bis an die Strandliege) mit kostenlosem WLAN abgedeckt.

Bezahlt wird mit Mauritius-Rupien und 1 EUR sind etwa 40 Rupien. Auf den Straßen herrscht relativ gesitteter Linksverkehr mit einer sehr hohen Anzahl an Mopeds, Rollern und kleineren Motorrädern.

Insgesamt ist Mauritius deutlich europäisch geprägt und man fühlt sich nicht so weit entfernt von zuhause (wenn denn das schöne Wetter nicht wäre…)

Wir würden wieder mit Emirates fliegen, allein schon aus Gründen des Komforts. Und den Zwischenstopp in Dubai empfanden wir eher als angenehm um sich auch mal die Füße vertreten zu können.